Modulare Bauweise bietet Lösungen für Kommunen

Die Struktur der Privathaushalte hat sich verändert

Die Erhebungen des Statistischen Bundesamtes im Rahmen der Haushaltsvorausberechnung 2020 machen es deutlich: Die Struktur der Privathaushalte hat sich verändert. Im Jahr 1991 bestanden 64 % der Haushalte aus einer oder aus zwei Personen, in den übrigen 36 % der Haushalte lebten drei oder mehr Mitglieder. Im Jahr 2018 betrug der Anteil der Ein- und Zweipersonen-Haushalte bereits 76 %, während nur in 24 % der Haushalte mehr als zwei Personen zusammenwohnten.

Zwischen 2018 und 2040 wird die Gesamtzahl der Privathaushalte in Deutschland nach der Trendvariante der Haushaltsvorausberechnung 2020 von 41,4 auf 42,6 Millionen steigen. Zu diesem Anstieg der Haushaltszahl tragen vor allem, wie auch in der Vergangenheit, die Ein- und Zwei-Personenhaushalte bei. Die Zahl der Einpersonenhaushalte wird von 17,3 auf voraussichtlich 19,3 Millionen und die Zahl der Haushalte mit zwei Personen von 14,0 auf voraussichtlich 14,1 Millionen steigen. Zugleich werden die Haushalte mit drei oder mehr Mitgliedern seltener. Ihre Zahl wird von 10,1 Millionen auf 9,2 Millionen sinken – diesen Trend zeigt die „Haushaltsvorausberechnung 2020“ des Statistischen Bundesamt.

Der Wohnungsbestand kleiner Wohnungen ist viel zu gering

Dem gegenüber steht der Wohnungsbestand, der für die anwachsende Gruppe von Ein-Personen-Haushalten oder Zwei-Personen-Haushalten kein ausreichendes Angebot bietet.

Alleinlebende geraten bei einem Wohnungswechsel finanziell stärker unter Druck

Im Hinblick auf die unzureichende Anzahl vorhandener Kleinwohnungen kann daher die Auswertung des Eigentümerverbands Haus & Grund nicht verwundern, wonach sich die durchschnittliche Nettokaltmiete im Bestand von 2015 bis 2024 für eine 50 Quadratmeter große Wohnung um gut 30 Prozent erhöhte. Die Angebotsmieten stiegen indes um fast 44 Prozent im bundesweiten Durchschnitt.

Alleinlebende geraten daher bei einem Wohnungswechsel finanziell stärker unter Druck, als Familien. Im Schnitt müssen sie 26,3 Prozent ihres Einkommens für die Nettokaltmiete einer neu angemieteten Wohnung ausgeben. Die Belastung hat sich nach Angabe des Eigentümerverbands Haus & Grund in den vergangenen neun Jahren durchschnittlich um zwei Prozentpunkte erhöht. Besonders ausgeprägt ist der Anstieg in urbanen Zentren und deren Einzugsbereichen. In der Studie des Eigentümerverbands Haus & Grund heißt es: „Hohe Nachfrage und begrenztes Angebot in wirtschaftlich starken Regionen treiben die Mietkosten in die Höhe, besonders in urbanen Zentren bei Neuvermietungen. Gleichzeitig sind Energie- und Nebenkosten „drastisch gestiegen“.

Angebotsknappheit ist weiterhin Treiber der Preissteigerungen am Wohnungsmarkt

Die Preiserhöhung ist am Immobilienpreisindex ablesbar, der durch den Verband deutscher Pfandbriefbanken auf der Grundlage von bundesweiten Ist-Verkäufen repräsentativ ermittelt wird. Der Immobilienpreisindex stieg demnach in 2025 um 3,6 Prozent im Vergleich zum Quartal des Vorjahres, wie der VDP mitteilte, während die Wirtschaft allgemein im sechsten Jahr stagnierte. Die Angebotsknappheit ist damit weiterhin Treiber der Preissteigerungen. „Neubauten kommen nur langsam auf den Markt, Genehmigungsprozesse dauern zu lange“, konstatiert der Verband.

Wir müssen den Vorgang von Planung und Bauen beschleunigen

Um die Anzahl neuer und bezahlbarer Wohnungen in nachhaltiger und energieeffizienter Bauweise zu erhöhen, müssen wir den Vorgang von Planung und Bauen beschleunigen. Nur das kann zur Entspannung am Wohnungsmarkt beitragen. Die Modul-Bauweise bietet dazu die nötigen Voraussetzungen – Kommunen können den Besonderheiten der Modul-Bauweise den nötigen baurechtlichen Rahmen eröffnen.

Das Unternehmen Leifinger Bader bietet nachhaltige Lösungen, um den Vorgang von Planung und Bauen zu beschleunigen. Die Ziegel-Modul-Bauweise bietet beste Voraussetzungen, um insbesondere auch kleinerer Wohnungen in Mehrfamilienhäusern schnell und in höchster Energieefizienz nach dem Standard Kfw40 herstellen zu können. Mit der werkseitigen Fertigung ganzer Architektturkonzepte ist eine hohe und gleichmäßige Fertigungsqualität verbunden. Investoren und Kapitalanlegern, Erben und Baugemeinschaften bietet sich die Möglichkeit zu einer soliden Investition, denn mit Ziegel-Modulen von Leipfinger Bader werden die Voraussetzungen für Förderfähigkeit und hohe Abschreibungsvorteile erreicht.

Nicht nur innovative und ganzheitliche Produkte bietet das Unternehmen Bauherren an, sondern auch umfassende Beratung und Dienstleistung von der Idee bis zur schlüsselfertigen Immobilie. Ein Team von Experten aus Projektenttwicklung, Finanzierung und Bauberatung steht Interessierten beratend zur Verfügung.





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